Hochzeit 2.0: Sitzordnung, Papeterie und Schuhe

Lange, lange hab ich nichts mehr über meine Hochzeitsvorbereitungen geschrieben. Es war einfach zu viel los, als dass ich die Ruhe dafür gefunden hätte. Aber heute möchte ich wieder drei Punkte ansprechen, die zu meiner digitalisierten Hochzeitsplanung passen. Und zwar geht’s um die (verfluchte) Sitzordnung, um Papeterie aus Online-Shops und im Web bestellte, individualisierte Brautschuhe.

Ein nettes Sitzplan-Tool: Tablerrr

Die Sitzordnung auf der Hochzeit bereitete mir schon bei der Verlobung Kopfzerbrechen. Wer sitzt neben wem? Wie weit vom Brautpaar weg? Wie weit von der Tanzfläche weg? Wie können wir die Sitzordnung gestalten, dass nicht immer die gleichen Leute bei einander sitzen? Früher gab es ein Sitzplanungstool bei The Knot. Das ist jetzt scheinbar auch nicht mehr in Betrieb oder zumindest bin ich zu doof, um es zu finden/benutzen. Also suchte ich eine Alternative und fand Tablerrr: Das Nette daran ist, dass ich entweder meine Sitzordnung ganz alleine machen kann oder das „Smart Seating“-Tool verwenden kann. Dann werden die Personen gemäß ihrer Beziehungen zueinander hingesetzt. Das heißt, dass ich vorher eingeben muss, wer in welchem Kreis ist. Das Ergebnis ist eine intelligent durchgemischte Sitzordnung, wo eben nicht immer die gleichen Grüppchen beieinander sitzen, Familien und Pärchen aber trotzdem nicht getrennt werden. Außerdem kann ich mir verschiedene Möglichkeiten anschauen: U-Form, E-Form oder doch runde Tische? Ich kann die Varianten ausdrucken und vergleichen. Da zahle ich die 9,90 EUR, die das Service für ein Jahr kostet, doch gerne!

 

Ein wenig nervig: Papeterie von sendmoments.at

Wir haben lang herumüberlegt, welches Design und welche Form unsere Papeterie (also Einladungen, Namenskärtchen, Menükarten etc.) haben sollte. Im Web haben wir sendmoments.at gefunden, wo es sehr nette Designs – on elegant-klassisch bis hin zu verspielt und romantisch – gibt. Also schnell eins ausgewählt, angepasst und schon waren die Save-the-Date-Karten bestellt. Endlich konnten wir das erste Terminaviso an unsere Verwandten und Freunde ausschicken. Das war ein ganz großer, wichtiger Schritt letzten Herbst. Jetzt, im Februar, wollte ich wegen der Einladungen schauen. Und dann kam die Ernüchterung. Unser Design wurde scheinbar aus dem Sortiment genommen. Tja, das kann passieren, wenn man es nicht beim einem Graphiker machen lässt sondern sich auf schnöde Online-Shops verlässt. Auf meine Nachfrage hin schickten mir die Mitarbeiter zwar Links zu den Menükarten und Tischkarten, aber was fang ich damit an? Wir werden wohl eine andere Lösung finden müssen… Und selbst designen. Dieser Punkt ist noch schmerzhaft offen. AAAAH NUR MEHR DREI MONATE!

 

Meine Traum-Schuhe aus England

„Think globally, act locally“. Gilt Großbritannien noch als lokal? Ich sag mal so, denn ich habe die perfekten Schuhe gefunden. Nachdem unsere Hochzeit ein wenig unter dem Stern der Nerdigkeit stehen wird – wenn auch nur sehr dezent, nachdem die Nerdigkeit der Gäste nicht so groß ist wie die unsere – wollte ich das auch in meine Kleidung einfließen lassen. Mein Kleid habe ich mittlerweile im Brautsalon Hufnagl in Bad Gleichenberg gekauft. Übrigens ein sehr empfehlenswertes Geschäft! Aber zurück zum Kleid: Nachdem es wirklich klassisch weiß ist, wollte ich ausgefallene Schuhe. Und zwar in blau. Doctor-Who-Blau. TARDIS-Blau. Meine ersten Suchen haben nichts Gescheites ergeben. Immerhin sollten die Schuhe schon das gewisse Etwas haben. Dann hab ich begonnen, online zu schauen und mal unverbindlich nach „Doctor Who Shoes“ zu googlen. Und dann stieß ich auf diese Treterchen. Handbemalt im Doctor-Who-Design. Hach!

 

Next steps

Jetzt fehlen uns noch zwei Dinge: Ein Hochzeitstanz und eine Hochzeitstorte. Auch da haben wir schon was in Aussicht, jetzt fehlt nur noch die Zeit…