Und noch ein Brot gebacken

Wie jedes Jahr gebe ich meinem Körper von Aschermittwoch bis Ostersamstag die Möglichkeit, sich von Zucker und Junk Food zu erholen. Neben meines Zuckerfastens möchte ich auch heuer auch mehr Gebäck selbst herstellen. Es ist ja gar nicht so schwer. Es dauert nur länger, als sich schnell was beim Billa zu holen oder schnell was von Resch & Frisch aufzubacken (wobei ich zugegebenermaßen ein großer Fan vom Lieferdienst von Resch & Frisch bin).

Nachdem ich das Brotbacken wieder für mich entdeckt habe und vor kurzem gleich mal köstliches Sodabrot produziert habe, möchte ich das fortführen und habe Roggen-Sauerteig nach diesem Rezept angesetzt. Das gebackene Brot war so köstlich – hallelluja!

Einen Teil des Sauerteigs (insgesamt hatte ich ca. 500 g davon) hab ich in einem Glas bis heute aufgehoben. Und jetzt hab ich grad wieder ein herrliches Dinkel-Roggen-Brot im Rohr.

Mein Rezept basiert auf diesem Rezept auf chefkoch.de. So hab ich es variiert:

brotZutaten:
250 g Roggensauerteig
350 g Dinkelvollmehl vom Bauern meines Vertrauens
200 g Roggenmehl
2 TL Salz
3 TL Fenchelsamen (ganz)
1 Pkg. Trockengerm
300 ml lauwarmes Wasser (oder etwas mehr)

Zubereitung:
Dinkel- und Roggenmehl mit Salz, Fenchelsamen und Germ vermischen. Dann den Sauerteig und das Wasser dazumischen und ordentlich kneten. Der Teig wird sehr patzig und klebrig, also Achtung bei langen Fingernägeln 😉

Dann den Teig erstmal zwei Stunden gehen lassen, damit er sein Volumen verdoppelt kann. Anschließend nochmal kneten und schön rund formen (hier ein super Video dazu – die Videos von Christian Ofner sind sowieso ein Traum für leidenschaftliche BäckerInnen) und in das Gärkörbchen legen (mein Gärkorb fasst ca. 0,75 kg Brot). Gärkörbe bekommt man online oder aber in Graz beim Rauch am Dietrichsteinplatz. Dort hab ich meins her.

Anschließend lasse ich das Brot nochmals ca. eine Stunde lang gehen. In der Zwischenzweit heize ich den Backofen vor (250 °C Umluft) und stelle ein feuerfestes Gefäß mit Wasser rein.

Danach stürze ich das Brot aus dem Körbchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und rein in den Ofen. 10 Minuten wird bei 250 °C gebacken, dann schalte ich auf 190 °C zurück und backe weitere 40 bis 45 Minuten (oder länger, je nach Ofen) weiter.

Das Brot ist fertig, wenn man auf die Unterseite klopft und ein hohles Geräusch hört.