Meine drei liebsten Keksrezepte

Nach meinen drei Lieblings-DIY-Projekten kommen meine drei Lieblingsrezepte für Weihnachtskekse. Omnomnom!

1. Lebkuchen

Ah, der Klassiker. Ich kann nicht ohne sie. Lebkuchen sind für mich der kulinarische Inbegriff von Weihnachten. Ich mag allerdings nur drei Sorten von Lebkuchen: Die nach altem Familienrezept selbst gemachten, die Pirker Honiglebkuchen und die Ausseer Elisenlebkuchen. Alles nicht sonderlich vegan. Aber was nicht passt, wird passend gemacht.

Beim Lebkuchen nach altem Familienrezept sind zwei Dinge unvegan: Die Eier und der Kastanienhonig. Die kann man mit Ei-Ersatz und Ahornsirup (am besten Grad C) ersetzen. Das Rezept:

4 „Eier“
500 g Rohzucker
2 EL Ahornsirup
1 TL Zimt gemahlen
1 TL Piment gemahlen
1 TL Nelken gemahlen
600 g Roggenmehl
1 TL Natron
etwas Hafermilch

Den Ei-Ersatz mit dem Rohzucker schaumig rühren. Dann Ahornsirup dazu und die Gewürze untermischen. Das Roggenmehl mit Natron vermischen und nach und nach zur flüssigen Masse geben. Dann Kekse ausstechen (nicht zu dünn, etwa 5 mm dick), mit etwas Hafermilch bestreichen und bei 180 °C backen.

Ganz wichtig: Die Lebkuchen werden weich, wann man ein paar Apfelspalten in die Keksdose legt und sie zwei bis drei Tage darin lässt.

2. Gefüllte Mürbteigkekse

Kekse backenNoch ein Klassiker, ganz knapp hinter meinen geliebten Lebkuchen. Ein schnelles, einfaches Rezept für leckere Keksis, die nach Lust und Laune verziert und gefüllt werden können. Ich mag sie am liebsten mit Marillen- oder Erdbeermarmelade gefüllt. Im Originalrezept meiner Mama und Oma finden sich Eier und Butter. Das ist leicht zu ersetzen. Und zwar so:

200 g Alsan
100 g Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
350 g Weizenmehl universal
2 „Eier“

Aus den Zutaten einen Teig kneten und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten, besser noch eine Stunde, rasten lassen. Dann dünn ausrollen (sodass man fast durch den Teig durchsieht) und ausstechen. Bei 160 °C ganz hell backen. Kurz auskühlen lassen, dann zwischen zwei Kekse einen halben TL Marmelade klecksen. Zumindest einen Tag in der Keksdose rasten lassen, dann werden die Kekse köstlich weich und fruchtig.

3. Zimtschnitten

Zimtschnitten haben es deswegen auf die Liste geschafft, weil sie drei super Zutaten verbinden: Schokolade, Nüsse und Zimt. Eigentlich wollte ich aus dem Rezept Rumschnitten machen, habe aber dann umdisponiert und war mit dem Ergebnis schwer zufrieden. Es ist wie ein weicher Butter-Nuss-Mürbteigkeks mit Zimt. Omnomnom! Die Butter und die Eier aus dem Originalrezept habe ich wieder mit Alsan und Ei-Ersatz ersetzt:

140 g Alsan
140 g Zucker
140 g Mehl
140 Nüsse
4 „Eier“
3 EL Puderzucker
1 Tl Zimt
etwas Hafermilch

Alsan mit Zucker schaumig rühren dann die „Eier“ dazu, dann Nüsse und Mehl. Die Masse kann mit etwas Hafermilch „verdünnt“ werden, dann lässt sie sich leichter auf einem gefetteten Blech gleichmäßig verstreichen. Bei 190 °C backen, bis die Ränder schön dunkel werden. Auskühlen lassen und dann die Glasur aus Puderzucker, Zimt und ein wenig Hafermilch verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Glasur über den Keks gießen. Warten bis die Glasur trocken ist und dann in Schnitten schneiden.

Leider gibt’s kein Bild davon, weil die Kollegen im innolab bzw. bei der Studienrichtung sie alle weg gegessen haben *gg*

Kommende Woche gibt es noch einen Adventspost: Meine drei liebsten Weihnachtslieder. Ich laufe jetzt schon durch die Gegend und singe <3