Der obligatorische Semester-Rückblick

Das zweite Semester meines Content-Strategie-Masterstudiums ist geschafft, wir sind in den vorlesungsfreien aber projektarbeitsvollen Sommer entlassen worden. Zeit für den obligatorischen Rückblick auf die vergangenen Monate #cos14.

Endlich Inhalt!

Was mir im ersten Semester ziemlich gefehlt hat wurde im zweiten Semester voll aufgeholt. Die Menge an Hangouts und Arbeiten (darüber hab ich hier schon geschrieben), die wir zu erledigen haben, war fast schon zu viel für mein Hirn – kein Wunder, bei oftmals zwei Hangouts hintereinander nach ohnehin schon acht Stunden Arbeit. Da haben wir dann halt verständlicherweise das Problem, dass wir nicht sofort Fragen formulieren können. Es muss sich die Info erst setzen, der Input erst in unsere Hirne sickern. Dort muss alles erst verarbeitet werden. Dann kommen erst die Fragen – zumindest ist das bei mir so.

London via Twitter

In London war ich nur via Twitter dabei. Es muss sehr spannend gewesen sein, aber ich bereue es trotzdem nicht, daheim geblieben zu sein. Eine Woche London hält mein Heirats-bereites Geldbörserl nicht aus, ich bin schon froh, wenn ich dieses Jahr auf Urlaub fahren kann 😉 Glücklicherweise durfte ich ein Highlight aus London ebenfalls erleben: Nämlich Rahel Anne Bailie. Sie hat uns am letzten Präsenzwochenende besucht und Inputs zur Projektarbeit (siehe unten) gegeben. Die anderen Inhalte, Erlebnisse und Referenten von London habe ich dank der vortrefflichen Blogbeiträge der Kolleginnen und Kollegen (zum Beispiel die Beiträge von Romana) ein wenig „nacherleben“ können.

Konkurrenz für Hubert Weitzer: Martin Höllinger

Martin Höllinger betreibt eine Online-Marketing-Agentur und ist „unsere“ SEO-Koryphäe. Auch er ist ein Meister der spannenden, inhaltsvollen Lehrveranstaltung, hochsympathisch und liefert super Inputs. Vortragende wie er sind die Felsen in der Brandung, an die sich der #cos14-Student klammert, wenn mal wieder alles andere zu viel wird. Top auch in diesem Semester, speziell im letzten Präsenzwochenende: Klaus Eck, den ich schon im Journalismus-und-Unternehmenskommunikation-Studium genießen durfte und dessen Bücher ist immer gerne gelesen habe.

Fieberblasenparade

Gestresst hat mich im vergangenen Semester doch einiges. Der Workload war teilweise richtig groß und fühlte sich überwältigend an, obwohl ich nur 20 Stunden arbeite und meine ca. 8 Stunden Tanzen pro Woche habe. Mein Körper hat ja eine tolle (haha) Art gefunden, mir zu sagen, wenn der Stress zu groß wird und ich eine Auszeit brauche: Fieberblasen. Nicht so kleine Bläschen, sondern auf einen kleinen Fleck Haut zusammengerottete Blasenmonster, die mich für zwei Wochen mit Schmerzen, Schwellung und allgemeinem Bäh-Befinden quälen. Das Gute daran: Ich weiß, wann es zu viel ist. Das Schlechte daran: Ich darf (oder sollte) keinen Sport machen, fühle mich grauslich und unansehnlich. Das vergangene Semester beschehrte mir vier Fieberblasen. Das wird meine neue Messgröße für Workload.

Semesterarbeit: Analyse und Wissenschaftlichkeit

Wie schon im vergangenen Semester endet auch dieses zweite Semester in einem Orgasmus aus Geschreibsel: Der Höhepunkt ist die Semesterarbeit, in der wir umzusetzen haben, was in diesem Semester an Methoden und Input kam. Idealerweise für den Arbeitgeber. Ich arbeite mit der lieben Janel zusammmen – wir werden eine Usability-Analyse der innolab-Website durchführen mit 10 Testpersonen und mit der Auswertung von Google-Analytics-Daten verbinden. Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt. Das Ziel ist natürlich, den Content zu optimieren und an die Nutzerbedürfnisse anzupassen. Deadline: 20. September.

Dieses Mal werde ich wohl auch eine Stundenliste führen, damit der Aufwand sichtbar wird. Sonst gibt’s am Ende Diskussionen darüber, ob das geschriebene Ergebnis wirklich 10 ECTS wert war.

Sowas von urlaubsreif

Seit ungefähr zwei Wochen merke ich, dass ich schon sehr urlaubsreif bin. Seit Weihnachten habe ich – mit Ausnahme des kurzen Ausflugs nach Istanbul – durchgearbeitet und meine Batterien sind leer. Daher freu ich mich wie ein Einser auf unseren Urlaub in Kroatien (am 18. Juli geht’s los!) und darauf, ohne Smartphone und ohne Laptop und ohne Fernseher eine Woche abzuschalten und in der kroatischen Sonne zu brutzeln.

So lernt man, die freie Zeit wieder richtig zu schätzen 🙂