Mein Liebster Award: Bloggen und Content-Strategie

Logo Liebster Award - Quelle: wordingwell.comEin Blogstöckchen/Staffellauf/Nominierungsdings/Kettenbrief! Diesmal ist es der Liebster Award, der mich „getroffen“ hat – und darüber freue ich mich sehr! Vielen Dank an Babak Zand für die Nominierung (schon am 20. Mai, wuaaaah ich bin spät dran, sorry), einen Beitrag zum spannenden Thema „Bloggen“ zu schreiben und weitere Blogs zu nominieren.

Babak schreibt über Content-Strategie, Content-Marketing und Digitalisierung. Wir haben uns auch schon über mein Studium „Content-Strategie“ an der FH JOANNEUM intensiv unterhalten und vielleicht kann ich ihn ja bald mal als Studienkollege in Graz begrüßen? Es wär mir eine Freude!

Die 11 Fragen und meine 11 Antworten

1. Seit wann bloggst du und wie hast du angefangen?

Ich blogge seit ca. 2008. Der Anfang war im Prinzip „ich schreibe, was grad los ist“. Mein damaliger Blog war wie mein Tagebuch mit kurzen, bündigen Einträgen. Dazu kam eine kleine Community von Kraut-und-Rüben- sowie Special-Interest-Blogs, in der ich vernetzt war. Erst mit Start des Studiums habe ich das Bloggen etwas intensiver betrieben – mit längeren und tiefergehenden Beiträgen.

2. Mit welchen Themen setzt du dich auf deinem Blog auseinander und warum gerade diese?

Eines der wichtigsten Themen ist für mich mein Studium „Content-Strategie“. Ich schreibe darüber, weil es ein spannendes Thema mit extrem vielen Facetten und Subthemen ist und weil ich auch im Rahmen des Studiums darüber schreiben muss 😉 Das nennt sich bei uns „Portfolio“ und wird sogar benotet. Content-Strategie ist sicherlich das Thema, das sich am leichtesten abgrenzen lässt. Weiters schreibe ich über aktuelle Projekte (Nähen, Balkongärtnern, Hochzeit etc.) und auch über Veranstaltungen (Barcamps z.B.). Im Prinzip schreibe ich über mein Leben, wie ich in diesem Beitrag über Bloggermotivation schon mal beschrieben habe.

3. Hast du einen Themenplan und wenn ja, wie ist dieser organisiert?

Ich hatte mal einen Themenplan, den ich ein halbes Jahr lang sehr brav verfolgt habe. Es war ein einfaches Spreadsheet mit Themenideen auf der einen Seite, einem Redaktionsplan auf der anderen Seite. Der Plan war an aktuellen Ereignissen und meinen Aktivitäten ausgerichtet. Mittlerweile gibt mir der FH-Stundenplan einige Themen vor, auf der anderen Seite macht das mein (ziemlich gut gefüllter) Terminkalender. Ich schreibe manchmal aus dem Bauch heraus, manchmal länger und intensiver an einem Artikel, je nach Tagesverfassung und Thema. An diesem Beitrag arbeite ich schon seit zwei Wochen… In stressigen Zeiten nutze ich für die Planung gerne den WordPress Editorial Calendar.

4. Wie sollte deiner Meinung nach ein optimaler Artikel aussehen, damit dieser auch gelesen wird?

Meiner Meinung nach hat der optimale Artikel drei Dinge:

  1. Einen super Einstieg, idealerweise mit einem Widerspruch, einem spannenden Teaser oder einer gewagten Behauptung.
  2. Einen flüssig geschriebenen und gut strukturierten Mittelteil – idealerweise mit Zwischenüberschriften und multimedialen Inhalten, wo sie passen.
  3. Ein Ende, das zum Nach- und Weiterdenken anregt und den Einstieg gut ergänzt.

 
Storytelling also. Etwas, was mich gerade im Studium sehr beschäftigt. In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf einen TEDTalk hinweisen, der dazu super passt. Essenz: Make me care.

5. Wie sieht dein Arbeitsprozess aus, wenn du einen Artikel schreibst?

In der Regel startet alles mit einer Idee. Diese schreibe ich dann idealerweise sofort auf – gleich in einen Draft, und wenn auch nur als Überschrift. Dann kommt zumeist ein wildes Drauflosschreiben, denn meist hab ich schon Gedanken zu diesem Thema im Kopf. Wenn der erste Schreibdrang sich gelegt hat, kommt die Recherche. Dann Überarbeitung, kurz „ruhen“ lassen, wieder überarbeiten, Bilder suchen und schließlich die Veröffentlichung. Nach der Veröffentlichung lese ich den Beitrag nochmals durch und finde noch ein paar Fehler, die ich dann ausbessere 😉 Anschließend wird der Beitrag verbreitet.

6. Teile deine Arbeit am Blog ein – welcher Arbeitsschritt (Recherche, Produktion, Vermarktung, usw.) nimmt am meisten Zeit in Anspruch?

Das ist von Thema zu Thema unterschiedlich. Das Schreiben an sich dauert meist am längsten, gleich danach folgt die Suche nach passendem multimedialem Zierrat, wie Bildern oder Videos. Auf Platz drei ist die Recherche.

7. Wie vermarktest du deine Inhalte und welche Tools nutzt du dafür?

„Vermarktung“ klingt nach fast zu viel Brimborium für mein kleines Denkarium. In der Regel poste ich meine Beiträge auf Twitter und Facebook. Automatisch gepostet werden Sie auf Xing. Ich nutze keine Tools – außer Statify zum überprüfen, wieviele Besucher meinen Blog besuchen und woher die Besucher kommen. Das ist recht interessant und zeigt mir, welche Themen gut ankommen.

8. Welche Werkzeuge machen dir generell das Leben leichter, um zu bloggen?

Mein Hirn 🙂

9. Verdienst du mit deinem Blog Geld und wenn ja, wie?

Nein. Ich habe auch kein Interesse daran, mein Blog ist mein Freizeitvergnügen, da möchte ich jegliche Gewinnabsicht außen vor lassen.

10. Welche Bloggerplatform nutzt du und welche Plugins sind darin versteckt?

WordPress, im Moment relativ Plugin-arm. Was ich an Plugins wirklich verwende lässt sich an einer Hand abzählen: Akismet, Cachify, Statify, UpdraftPlus und WordPress Editorial Calendar.

11. Welche Erfahrungen beim Bloggen würdest du gerne anderen Bloggern mit auf den Weg geben?

FILGIAG (fuck it, let’s give it a go) – das heißt, einfach machen, ausprobieren, learning by doing. Wer professioneller reingehen möchte, sollte sich eine Content-Strategie überlegen, einen ordentlichen Redaktionsplan aufstellen und Vermarktungsmöglichkeiten überlegen. Und ganz wichtig: Vernetzen, vernetzen, vernetzen. Nicht nur selbst schreiben, sondern auch andere Blogs lesen.

Meine Nominierungen

Content Camp 2014Ich würde den Liebster Award heute gerne an meine Studienkolleginnen und Studienkollegen, die COSis, überreichen (ich weiß, es sind 24 Leute, aber ich möchte niemanden auswählen und jemand anderen weglassen):
Carmen Maria Außerhuber
Martina Babl und Dörthe Rautmann
Steffen Bauer
Christoph Berger-Schauer
Sabrina Blazek
Anita Brunner-Irujo
Carmen Fritz
Kevin Griebaum
Simon Gruber
Anneliese Hausstätter
Daniela Holzer
Claudia Jakobi
Julia Kneidinger
Janel Leonor
Anna Mikl
Romana Mocnik
Jennifer Polanz
Stefanie Püschel und Julia Tschofen
Paolo Reininghaus
Kerstin Strohmeier
Markus Wagentristl

Meine Fragen rund ums Thema Content-Strategie und Studium

  1. Wie erklärst du „Content-Strategie“ deinem Nachbarn / deiner Nachbarin?
  2. Welches Buch / welchen Artikel sollte man als (angehender) Content-Stratege unbedingt gelesen haben?
  3. Hast du auch für deinen Blog eine Content-Strategie erstellt?
  4. Welche Person sollte noch unbedingt ins Studium „Content-Strategie“ involviert werden?
  5. Wie waren deine Vorstellungen rund um das berufsbegleitende Studium und inwiefern wurden sie erfüllt?
  6. Was ist das Wichtigste, was du bis jetzt im Studium gelernt hast?
  7. Was ist das Schönste am berufsbegleitenden Studentenleben?
  8. Was ist das Anstrengendste am berufsbegleitenden Studentenleben?
  9. Würdest du nach Abschluss des „Content-Strategie“-Studiums ein weiteres Studium angehen?
  10. Welche Erfahrung oder welchem Tipp würdest du einem COS-Studienanfänger mitgeben?
  11. Wirst du nach Beendigung des Studiums weiterbloggen?

Die Regeln für die nominierten Blogs

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.