Fit in den Frühling

Palim, palim. Summer bodies are made in winter. Abs are made in the kitchen. Haha, die Neujahrvorsätzlinge schwitzen. Wer kennt die Sprüche nicht, die da gerne geklopft werden, wenn man im Frühjahr in einem Ansturm von Motivation wieder so richtig zu sporteln beginnt? Mir ist das ja wurscht, ich nutze jede Motivation, die daher flattert und so hab ich mir nach sehr faulen Weihnachtsferien (muss auch mal sein!) vorgenommen, das Jahr 2015 sportlich zu starten, sportlich weiter zu machen und sportlich zu beenden. Und sieht mein Plan aus Schweiß, kaputten Laufschuhen und fancy Apps.

laufen_winterFrischluft tut gut
Auch, wenn die Grazer Luft nicht immer die beste ist (Feinstaub lässt grüßen), gehört mehr draußen gesportelt. Laufen ist ja schon mal ganz gut – immerhin will ich ja im Herbst den Halbmarathon bewältigen. An der Mur entlang kommt man schon recht weit. Sehr schön ist es auch im Leechwald. Wenn es mich nach was Neuem gelüstet, schau ich meist auf Bergfex.

Und weil ich technisch affin bin, hab ich gleich mehrere Apps zum laufen. Zum einen Mal Runtastic – der Klassiker, alt bewährt und immer noch super. Eine Kombi-App für Bodyweight-Training auf Zeit und Laufen ist Freeletics. Wer Freeletics mal ausprobieren möchte, dem sei die Grazer Freeletics-Gruppe auf Facebook ans Herz gelegt.

Tanztraining zum Weinen
Mit der Eröffnung des neuen Tanzstudios gibt’s viele Kurse, die mich so richtig schwitzen lassen. So habe ich mich für das kommende Semester für den Quälkurs, den Masterdrill, angemeldet. Versprochen wurde mir, dass wir weinen werden, weil wir an unsere physischen und psychischen Grenzen kommen werden. Mwahahahahaha! Was heißt das? Sehr verschrobene und herausfordernde Technik-Drills un exzessives Dehnen. Ich bin nämlich draufgekommen, dass mein Spagat kein besonderes sauberer Spagat ist (jedenfalls nicht im Ballett-Sinn, so Tamara).

Juhu, ein Ziel! Ich würde gerne bis zum Ende des Semester sowohl den Seitspagat als auch den Querspagat können. Anleitungen dafür gibt’s natürlich auch online, aber unter Anleitung einer strengen Trainerin geht’s gleich noch besser.

Variety is the spice of life
Ich bin ja immer noch im Fitnessstudio angemeldet und jetzt weniger, weil ich da an Geräten rumarbeiten möchte (zumindest hab ich darauf keine Lust), sondern weil ich ein wenig Abwechslung brauche. Aktuell mag ich den Sh’bam-Kurs sehr gerne. Das ist Tanzaerobic mit vielen Hip-Hop-Elementen und Sprüngen und so. Total lustig und mal was schön anderes, vor allem, wenn man gerne tanzt. Dann bietet das Fitnessstudio (in meinem Fall: Twins) auch noch was entspannendes: Nämlich eine Yoga-Pilates-Qui-Gong-Mixtur namens Bodybalance.

Gruppenkurse sind gerade voll meins, weil ich zum alleinigen Trainieren Freeletics bzw. Laufen hab. So hab ich einerseits viele motivierte Menschen um mich rum, aber auch mal Zeit, um für mich selbst und ganz alleine zu schwitzen. Variety is the spice of life!

Übrigens: Trainingspartner und Leute, die mal mit mir schwitzen wollen, schreib ich immer wieder mal auf BuddyMe Einladung aus. Also kommt vorbei und probiert mit mir Neues aus 🙂