Das innolab bloggt: Beitrag zur Blogparade #cmcb15

Pünktlich zum neuen Jahr: Mein Beitrag zur Blogparade rund um Content Marketing und Coporate Blogging, initiiert von Klaus Eck. Das passt mir gerade wunderbar in den Kram, denn erstens studiere ich ja Content-Strategie und arbeite gerade an der Content-Strategie für das innolab, zweitens bin ich für das Blog des innolabs verantwortlich und es schadet nicht, sich zum neuen Jahr Gedanken darüber zu machen, und drittens möchte ich das Blog im kommenden Jahr ohnehin noch mehr forcieren. Also los, here it goes:

 

innolabZuerst ganz kurz zum innolab:
Das innolab ist ein Institut an der FH CAMPUS 02, eng verbandelt mit der Studienrichtung Innovationsmanagement. Wir sind eine Anlaufstelle für Menschen, die sich mit ihren Ideen oder Erfindungen selbstständig machen wollen, und für Unternehmer, die ihr Unternehmen neu ausrichten wollen. Unsere Orientierungsgespräche sind kostenlos, es kann also tatsächlich jedeR kommen, um Ideen zu besprechen und Inputs zu erhalten.

 

Und ganz kurz zu unserem Blog:
Das innolab-Blog besteht seit März 2014. Es wurde im Zuge des Relaunches der Website aufgesetzt, um der Website Leben einzuhauchen und dynamisache Inhalte beizusteuern. Hintergrundgedanke des Blogs: Einerseits über die zahlreichen Veranstaltungen zu berichten, die wir besuchen, und damit den Partnern zu zeigen, wie aktiv wir sind; andererseits Wissen weiterzugeben, das wir sonst in den Orientierungsgesprächen unseren Klientinnen und Klienten vermitteln.

 

Und nun zu den Fragen:

Wie passt Ihr Corporate Blog zu Ihrer Content-Marketing-Strategie?

Das innolab hat keine Content-(Marketing-)Strategie. Noch nicht – daran arbeite ich, wie gesagt, im Rahmen des Studiums und im Rahmen des Semesterprojekts. Das Blog spielt aber auf jeden Fall eine zentrale Rolle: Das innolab bietet kostenlosen Wissenstransfer an und das Blog unterstützt dabei wesentlich. Viele Inhalte, die wir in Beratungsgesprächen weiter geben, finden unsere Klientinnen und Klienten dann online (z.B. welche Ideenwettbewerbe, Pitches und Start-Up-Competitions es gibt). Wir hoffen, damit einerseitsschon ein paar Fragen vorab zu klären, andererseits einen „Spickzettel“ für die Zeit nach dem Gespräch bereit zu stellen und die innolab-Seite als Wissensplattform zu etablieren. Es geht natürlich auch sehr stark darum, auf das innolab aufmerksam zu machen: Wir sind immer auf der Suche nach Menschen mit genialen Ideen, die wir betreuen können. Einerseits kommen sie über unser Netzwerk zu uns, andererseits müssen Sie uns finden. Meiner Meinung nach ist es im Web leichter, über Service-Inhalte und Wissen gefunden zu werden, als über Werbung für eine Institution.

 

Welche Themenwelten gibt es in Ihrem Blog?

Es gibt derzeit fünf Kategorien in unserem Blog:

  • Allgemein – für Berichte über das innolab, wie zum Beispiel „Ein Jahr innolab in Kärnten“
  • InnoSchool – für alles, was mit den innolab-Aktivitäten in Schulen zu tun hat
  • Projekte – für Klientinnen-Projekte, die wir in Teilen oder als Ganzes vorstellen
  • Veranstaltungen – wie der Name schon sagt: Veranstaltungsberichte mit möglichst vielen Fotos. Dies ist derzeit die größte Kategorie.
  • Wissen – Beiträge rund um Innovationswissen. Das ist derzeit jene Kategorie, die ich weiter ausgebaut sehen möchte.

 

innolab-blogWelche Ziele verfolgen Sie mit Ihrem Corporate Blog?

Wir wollen in erster Linie der Website Leben einhauchen, Traffic generieren und tolle Inhalte liefern, damit wir besser gefunden und wahrgenommen werden. Aktuell sind die Blogging-Aktivitäten des innolabs noch sehr anlassgetrieben, also auf Veranstaltungen fokussiert. Das Ziel für die Zukunft ist jedoch, Wissen weiterzugeben und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, was wir ja ohnehin in den Orientierungsgesprächen machen. Damit möchten wir Vertrauen aufbauen und unsere digitale Reputation formen, gleichzeitig aber Authentizität wahren.

 

Wie nutzen Sie Ihr Blog für Content-Marketing?

Abseits vom üblichen Teilen auf Facebook, Google Plus usw. verschicken wir die bestehenden Inhalte gerne als Unterstützung an bestehende Klienten. Unsere Blogbeiträge sind auch die Basis für unseren Newsletter, der einmal im Monat verschickt wird. Außerdem bietet sich das Blog auch als Basis für interne Berichte an: Sauber chronologisch geordnet, mit Fotos und Eckdaten für die klassische PowerPoint-Präsentation.

 

Wie sprechen Sie über Ihr Corporate Blog Influencer an?

Beim Schreiben stelle ich mir immer die Frage: Was möchte ein Partner lesen? Was möchte jemand lesen, der nach dieser Info gesucht hat? Was könnte diese Person noch brauchen? Das Ganze wird natürlich auch mit den Kollegen gegengecheckt, vor allem mit jenen, die mit der jeweiligen Zielgruppe viel zu tun hat. Wir holen uns auch immer wieder Feedback von den Klienten ein und beobachten Google Analytics, Mailchimp Reports und Facebook um zu sehen, was funktioniert.

 

Wie haben Sie Ihr Blog organisiert?

Als Marketingkoordinatorin bin ich für das Blog verantwortlich. Die meisten Beiträge stammen damit auch von mir, Beiträge von anderen Autoren lektoriere ich bevor sie veröffentlicht werden. Freigegeben wird von der innolab-Leiterin, wobei sie sehr auf die Kolleginnen und Kollegen vertraut und der „Prozess“ sehr kurz und schmerzlos ist. Redaktionsplan und Themensammlung wird über Podio organisiert. So kann jeder Vorschläge machen, Themen können zugeteilt werden und Tasks abgearbeitet. Ob das tatsächlich so rund läuft, ist allerdings sehr von den verfügbaren Ressourcen abhängig – manchmal ist für Qualität keine Zeit, dann lassen wir aber auch das Bloggen lieber gleich sein.

 

Welche Blog Best Practices im Sinne des Content-Marketings kennen Sie?

In Österreich fallen mir sofort innocent, Ja, Natürlich und Hornbach (obwohl Hornbach eher ein Projektverzeichnis als ein Blog hat, aber es ist definitiv ein honorable mention wert). Grund: Diese drei sind die einzigen Seite, die ich selbst konsumiere. innocent hat einen Schreibstil und eine Art, Geschichten zu erzählen, die mich total anspricht. Und ich mag innocent Smoothies. Ja, Natürlich als eine meiner wahrscheinlich meistgekaufte Marken bringt mir auch die richtigen Infos rund um ihre Produkte: Herkunftsgeschichten, Rezepte… Und Hornbach bietet mit seinem Projektverzeichnis und den Anleitungen einfach super Hilfe bei Umbau- und Renovierungsarbeiten. Klugerweise sind die notwendigen Hilfsmittel gleich im Online-Shop verlinkt.

 

Welche Perspektiven hat das Corporate Blogging?

Online Content hat die besten Perspektiven, allerdings muss man genau den Nerv der Zielgruppe treffen. Das ist sicherlich schwierig und auch wir sind da noch am Ausprobieren und Herausfinden. Für uns ist sicherlich Storytelling ein wichtiger Punkt, den wir noch stärker forcieren müssen. Geschichten erzählen statt Werbung machen, wie Jo Diercks geschrieben hat. Und das mit multimedialen Inhalten: Videos funktionieren für uns jetzt schon sehr gut und werden zukünftig auch beim Wissenstransfer ganz wichtig sein. Das heißt für uns auch, dass wir uns stärker mit Videodreh und Videoschnitt befassen werden müssen.

 

Wie setzen Sie Content-Marketing strategisch ein?

Noch gar nicht wirklich 🙂 Nach der Fertigstellung der Content-Strategie sollte jedoch ab der zweiten Jahreshälfte eine strategische Herangehensweise folgen damit wir unsere Ziele auch erreichen.

 

Das war’s von meiner Seite. Ich habe schon mit Interesse die anderen Beiträge zur Blogparade gelesen und freue mich auf die nächsten. Danke an Klaus Eck fürs Initiieren. Bis 31. Jänner ist noch Zeit!