Einmal Schöckl und zurück

Meinen ursprünglich Beitrag vertage ich auf nächste Woche – denn heute waren wir spontanerweise am Schöckl. Relativ unvorbereitet, aber mit viel Spaß und Schweiß sind wir über die Ostseite des Schöckls hinaufgewandert – ca. zwei Stunden hinauf, ein wenig Pause am Gipfel und dann ca. eine Stunde wieder bergab. Gesehen haben wir allerhand Blumen, Kleingetier und wunderbare Aussichten auf Graz und Umgebung. Für den nächsten Schöcklgang mach‘ ich mir allerdings eine kleine Checkliste aus Learnings vom heutigen Tag:

1. Wanderweg aussuchen und darauf bleiben. Oder aber lieber abenteuerlich 😉 Wir wollten am 22er bleiben, haben ihn aber immer wieder für kleine Abkürzungen verlassen. Zumindest glauben wir, dass es Abkürzungen waren.

2. Wissen, wo man genau parkt. Und nicht gleich wieder vergessen, wie der Gasthof heißt, wo das Auto steht… For the record: Wir standen beim Parkplatz beim Gasthaus Schöcklbartl. Von dort aus geht es sich sehr nett nach oben (wenn auch steil) Richtung Ostgipfel.

3. Vorher schauen, wie das Wetter wird. Da es nicht 10 Grad wie erwartet sondern doch um einiges wärmer war, haben wir schön geschwitzt.

4. Jause für unterwegs mitnehmen. Wir waren dann doch schon ein wenig hungrig und natürlich war bei dem schönen Wetter heute die Hölle los in den Gasthäusern am Gipfel.

5. Schuhe fester schnüren, vor allem beim Bergab-Gehen. Ich spüre ganz schön, wie meine Zehen immer wieder vorne am Schuh angestoßen sind.

6. Auf den Herzallerliebsten hören, wenn er mich schnaufen hört und zum wiederholten Male sagt, ich solle ihm den Rucksack geben. Pö.

 

Alles weitere gibt’s in den Fotos. Verzeiht, wenn ich nicht mehr so viel tippen kann – bin k.o. von so viel Wandern und der „Höhenluft“.