Fulminater Start in den Juli: Ein Rückblick auf die letzten zwei Wochen

Hach. Ist schon wieder Juli? Wahnsinn, wie die Zeit vergeht – und wie viel in dieser Zeit passiert! Kaum war ich noch am Formel-1-Grand-Prix in Spielberg, schon ist Anfang Juli und die Ferienzeit hat begonnen. Ich habe lange überlegt, worüber ich diese Woche bloggen könnte und mir dann gedacht, dass ich doch mal einen kleinen Rückblick bringen könnte. Ein Blick auf meinen Kalender seit 23. Juni und schon geht’s los:

Am Montag, den 23. Juni, hatte ich mein Aufnahmegespräch für das Studium Content-Strategie und digitale Kommunikation. Mein Kopf war zwar noch voller vrrrrrrmm, aber das war gut so und hat mich entspannt und gut gelaunt in die FH JOANNEUM gehen lassen (ich erinnere mich in diesem Zusammenhang immer wieder gerne zurück an das Wochenende vor meiner Matura, als ich auf einem Tolkien-Festival herumgegurkt bin und am Tag vor der Matura um Mitternacht am Münchner Bahnhof stand und den Zug verpasst hatte… hach!). Alles in allem ist das Gespräch sehr gut verlaufen – die Interviewer, Heinz Wittenbrink und Gudrun Reimerth kannte ich ja schon aus meiner Studienzeit. Jetzt bin ich gespannt auf die Entscheidung, ob ich also ab Herbst wieder Studentin sein werde.

Nach einer langen Arbeitswoche hatte ich dann am Samstag seit langem wieder einen Auftritt bei der Arabian Night – diesmal im neuen Lokal Oase in Graz. Der Auftritt war super! Wenn auch sehr heiß in dem kleinen, nicht sonderlich gut gelüfteten Lokal. Auch, wenn viele es nicht glauben: 15 Minuten mit vollem Einsatz, voller Herz, Seele und Ausdruck un vollem Körpereinsatz zu tanzen ist massiv anstrengend. Aber es war sehr nett und ich hatte auch die Gelegenheit, mit einem Gast dort in den syrischen Tanz hinein zu schnuppern. Es gibt ja so viele lokale Folklore-Tänze, die wunderschön und doch so selten zu sehen sind. Das Erlebnis ist in meinem Hinterkopf gespeichert als „must learn“ – glücklicherweise habe ich Kontakte geknüpft und gleich Visitenkarten ausgetauscht. Jetzt ist erstmals Ramadan – aber im Herbst kommt sicherlich der nächste Auftritt. Ich freu mich!

Vorher habe ich übrigens noch meine neue Website www.isabel-oriental.at gelauncht – die alte war mir zu düster, daher jetzt eine etwas neuere. 100%ig perfekt ist sie noch nicht, aber es wird, es wird. Ein bisschen getweakt wird noch. Aber eigentlich will ich gar nicht mehr, als eine Seite. Lieber weniger Information und dafür die richtige, als zu viel blabla und zu viel Geklicke.

Am Montag, den 30. Juni, hatte ich gleich zwei spannende Dates: Eins mit jungen Streunerkatzen, die ich einzufangen versuchte – was aber im Endeffekt leider nicht gelang und bis jetzt noch nicht gelungen ist. Katzen sind eben (in diesem speziellen Fall mit ich sagen leider) sehr intelligent und lassen sich nicht so leicht locken. Jedenfalls war mein zweites Date am Abend angenehmer: Ich war wieder an der FH JOANNEUM, wo ich an einem Workshop zur Gestaltung der Master-Bereiche auf der neuen Website teilnahm. Es war sehr interessant und ich bin gespannt, was wie umgesetzt wird.

Am Mittwoch, den 2. Juli, habe ich eine Lesung meiner Großtante Gitta im Grazer Rathaus besucht. Das Thema: Die Geschichten der Besatzungskinder oder Befreiungskinder, also jener Kinder, die in den Nachkriegsjahren aus der Verbindung österreichischer Frauen und Soldaten der Alliierten geboren wurden. Gitta Rupp, die Schwester meiner Oma, ist Tochter meiner Urgroßmutter und eines britischen Soldaten uTd gemeinsam mit dem Ludwig-Boltzmann-Institut für Kriegsfolgenforschung hat sie diese Veranstaltung (sowie weitere, ähnliche) initiiert und organisiert. Es war berührend, aus diesen so selten öffentlich behandelten Leben Geschichten zu hören. Und für mich unverständlich, wie viele Geschichten auch heute noch zum Teil verschwiegen, verneint und abgelehnt werden.

Endlich diplomiert!

Endlich diplomiert!

Vor der Veranstaltung am Abend hab ich außerdem die offizielle Bestätigung bekommen – ich bin jetzt diplomierte Wirbelsäulen und Beckenboden-Trainerin! Sogar mit sehr gutem Erfolg habe ich die theoretische und praktische Prüfung bestanden. Ich freu mich wie narrisch! Und bin jetzt schon am Planen, wie ich diese Ausbildung einsetze – in meinen Bauchtanzkursen nutze ich mein Wissen schon um noch mehr aus den Mädels und Burschen rauszuholen. Aber mal sehen, was ich noch machen kann.

Am 3. Juli fanden die letzten Kurse des bauchtänzerischen Sommersemesters statt – immer ein schöner Moment, wenn man zurückblickt auf das, was die SchülerInnen gelernt haben, was man gemeinsam durchgemacht, geschwitzt und gelacht hat und bereit ist, nach der Pause im Sommer wieder alles zu geben. Wobei, Pause ist übertrieben: Es gibt auch im Sommer einen Kurs für Bauchtanz und einen für Tribal und Tribal Fusion. Damit mir nicht fad wird 🙂