Romantik am Ende der Woche: Mein Heiratsantrag

Nachdem nun auch gute Freunde von Tom und mir sich verlobt haben, musste ich gleich wieder an meinen Heiratsantrag, den ich zu Silvester von meinem Schatz bekommen habe, denken. Daher heute die schöne Geschichte für „easy reading“ am Sonntag Abend bzw. Montag Früh.

Verlobt :-)

Verlobt 🙂

Für meinen Schatz und mich ist Silvester der besondere Tag im Jahr – zum Jahreswechsel 2006/2007 waren wir zusammen gekommen und seitdem glücklichst liiert. Und zwar so innig, dass meine Eltern teilweise immer noch über unser Geschmuse und Gekuschle grinsend den Kopf schütteln. Wir sind halt noch wie frisch Verliebte und dank unseres teils kindischen und albernen Verhaltens werden uns wohl immer so aufführen.

Dennoch war das Thema Heiraten immer wieder Gesprächsstoff. Wir hatten hin und wieder schon darüber gesprochen und ich durchaus subtile (und auch weniger subtile) Hinweise in die Richtung gegeben, dass ich mir schon gut vorstellen könnte, ihn zu heiraten. Aber er hatte stets gelächelt und gemeint, ja, er würde mich womöglich schon mal fragen, aber sicherlich dann, wenn ich nichts erwarte. Irgendwann habe ich dann auch mein dezentes Hinweisen gelassen. Ohne Hochzeit lebten wir ja auch wunderbar – in wilder Ehe, aber in der gemeinsamen Wohnung.

Und dann kam Silvester 2013/2014. Wir hatten, nachdem wir die letzten Jahre immer mit Freunden Silvester verbracht hatten, an diesem Abend entschlossen zu zweit unser siebenjähriges Jubiläum zu feiern. Und dazu gehörte leckeres Essen, ein bisschen Sekt und gaaaaanz viel gemütliches Herumfaulen und Kuscheln auf der Couch. Irgendwann muss man das ja auch mal dürfen. So endeten wir dann herumblödelnd und die „Nackte Kanone“ schauend im Wohnzimmer mit unseren zwei Katzenkindern, bis um ca. 23 Uhr mein Schatz kurz verschwand. Ich natürlich völlig unwissend hab dann noch in Richtung seines Zimmers gerufen, was er dann aufführt, weil er so herumkramt und knistert.

Einen Moment später ging die Tür auf und da stand er: Rote Rosen, im Anzug und breit grinsend. Ich war völlig perplex. Dann wünschte er mir alles Liebe zum Jubiläum und gab mir die Rosen. Und dann kniete nieder und sagte mir, dass er den Rest seines Lebens mit mir verbringen wollte und ob ich seine Frau werden wollte. Kennt ihr diese Momente, in denen ihr nicht sicher seid, ob ihr tatsächlich das gehört habt was das Gegenüber gesagt hat? Das war so ein Moment. Ich war so überrascht und erfreut und glücklich, dass ich nur noch grinste und natürlich „Ja“ sagte. Nachdem ich völlig unvorbereitet war, war ich auch entsprechend unfein angezogen (Knotzpullover sag ich nur) und hüpfte schnell in was Hübsches, um das freudige Ereignis mit noch etwas mehr Sekt zu begießen.

Der restliche Abend war dann nur mehr Glückstaumel, Grinsen und Bescheid geben bei den Eltern – die genauso überrascht waren, wie ich es gewesen war…

Hach. Alleine das Schreiben hat mir schon wieder ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert 🙂